Kräuter

Kräuterpakete, die hier zu bestellen sind

Graulaubige, duftende und heilende Pflanzen - Paket : 12 Pflanzen 27,00 € Eine Zusammenstellung für die Anlage entsprechender Beete. Das Paket enthält folgende 12 Pflanzen: Kampfer-Eberraute, Heiligenkraut, Edelraute, dalmatinischer Salbei, Weinraute, Artischocke, Currykraut, Wermut, Eibisch, Muskatellersalbei, Andorn und als schönen Kontrast, roter Fenchel. Duft- und Fühlpflanzen - Paket : 11 Pflanzen 28,00 € Eine Auswahl zur Gestaltung eines Duft- und Fühlbeetes. Das Paket enthält folgende 11 Pflanzen: Polsterbeifuß, Buschoregano, Römische Kamille, Tretkamille, 2 Duftnelken, 4 verschiedene kriechende Thymiansorten, Pfefferminzpelargonie. Kräuterspirale-Paket : 16 Pflanzen 35,00 € Damit eine Kräuterspirale erhalten bleibt und nicht gleich im ersten Jahr vollkommen überwuchert, ist eine spezielle Pflanzenauswahl sinnvoll. Wir haben deshalb in diesem Sortiment auf wurzelausläufer bildende Pflanzen verzichtet und besonders geeignete kleinwüchsige Sorten zusammengestellt. Das Paket enthält folgende 16 Pflanzen: Wilde Rauke, Kerbel, Petersilie, Schnittlauch, Sauerampfer, Zitronenmelisse, Pimpinelle, 2 verschiedene Oregano, Felsenysop, Bergbohnenkraut, kleinwüchsiger Salbei, Thymian, Lavendel, Tripmadam und Currykraut. Wildkräuter - Paket : 10 Pflanzen 23,00 € Eine Auswahl zur Anlage eines Wildkräuterbeetes. Das Paket enthält folgende 10 Pflanzen: Angelika, Blutweiderich, Guter Heinrich, Beinwell, Stiefmütterchen, Spitzwegerich, Wegwarte, Bärlauch, Meerettich und Waldmeister. Teekräuterpaket : 11 Pflanzen 24,00 € 11 Pflanzen aus deren Blättern oder Blüten ein wohlschmeckender Tee bereitet werden kann, sind in diesem Sortiment zusammengefaßt. Das Paket enthält folgende 12 Pflanzen: Zitronenverbene, Johanniskraut, Fenchel, Malve, Schafgarbe, Zitronenmellisse, Zitronenminze, Orangenminze, Pfefferminze, Zitronenthymian und dalmatinischer Salbei. Sonnenkräuter - Paket : 12 Pflanzen 27,00 € (ab Anfang Mai) In sonnigen Farben leuchtet ein Beet mit diesen Kräutern. Das Paket enthält folgende 12 Pflanzen: Goldenes Fingerkraut, Kriechender Thymian ‘Golden Dwarf', Alant, Johanniskraut, Odermennig, Königskerze, zweijährige Nachtkerze, Ringelblume, Gewürzfenchel, Goldoregano, römische Kamille und Indianernessel. Kurze Übesicht Abwehrsteigernde Kräuter Die Wurzel des Sonnenhuts (Echinacea purpurea) steigert die Abwehrkräfte und wirkt den ersten Anzeichen einer Erkältung entgegen. Die Kapuzinerkresse enthält ätherische Öle mit ebenfalls abwehrsteigernder Wirkung. Ihre Blätter und Blüten schmecken in Salaten, die Knospen können wie Kapern eingelegt werden. Frauenkräuter Silberkerze blüht im September und bringt Licht in den Schatten. Aus der Wurzel werden zahlreiche Fertigarzneimittel hergestellt, die unter anderem bei Wechseljahrsbeschwerden helfen. Die Blüten und das Kraut des Frauenmantels wirken stärkend auf die Gebärmutter. Die Taubnesselblüten ohne den Kelch werden als Tee bei jungen Frauen gegen schmerzhafte Blutungen eingesetzt. Arzneimittelzubereitungen aus den Samen des Mönchspfeffers wirken ausgleichend auf den Hormonspiegel. Schafgarbenkraut und Blüten wirken krampflösend und blutstillend. Heilkräuter der Sonne Dieses Beet wird umsäumt von dem polsterbildenden Goldfingerkraut und von Thymus 'Golden Dwarf', der sehr wüchsig ist. In der Mitte erhebt sich imposant der Alant. Seine aromatische Wurzel ist heilkräftig und hilft bei Halsbeschwerden. Hildegard von Bingen bereitete aus ihr einen Gebärmutterwein. Kräuterspirale Kerbel ist eine einjährige Pflanze. Wird sie im Herbst ausgesäät, überwintert sie als Rosette und bald nach dem Frost können die ersten Blätter geernted werden. Petersilie ist ein zweijähriges Würzkraut und sollte auch in der Kräuterspirale bei jeder Neuanpflanzung einen anderen Platz bekommen. Schnittlauch ist ein mehrjähriges Zwiebelgewächs mit röhrenförmigen Blättern. Auf ausreichend Feuchtigkeit und genügend Nährstoffe ist zu achten. Schildampfer hat schildförmige Blätter, die laufend geerntet werden können und schmeckt wie Sauerampfer gut in Kräuterdips, Suppen und Salaten. Sauerampfer 'Profusion' bildet keine Blüten und hat große runde Blätter. Die buntblättrige Zitronenmelisse duftet aromatisch und ihre Blätter leuchten grün und gelb. Pimpinelle ist eine anspruchslose Staude. Die gefiederten Blätter bilden eine grundständige Rosette und können bis zur Blüte laufend geerntet werden. Kretischer Oregano ist der typisch würzig-scharfe Oregano für Pizza und Soßen. Er ist auch in unseren Breiten winterhart und hat weiße Blüten. Buschoregano wächst als Polster und riecht sehr angenehm süßlich. Sein Geschmack ist milder als der des kretischen Oreganos. Felsenysop ist ein niedrig wachsender Strauch mit leuchtend blauen Blüten. Er wird ähnlich wie Petersilie verwendet, das heißt seine Blätter werden nicht mitgekocht, sondern zum Schluß über die Speise gegeben. Auch die Blüten können gegessen werden. Bergbohnenkraut wird wegen seines pfeffrigen Geschmacks auch Pfefferkraut genannt. Es ist wintergrün und einige Stengel mit Blättern können den ganzen Winter über gepflückt werden und Eintöpfe mit dem würzig-wärmenden Geschmack ergänzen. Stengel und Blätter sind hart, deshalb ist es ratsam, die Stengel nach dem Kochen aus der Suppe zu entfernen. Der kleinwüchsige Salbei hat schmale Blätter und leuchtend blaue Blüten. Buschthymian ist ein kompakt wachsender Thymian mit typischem Thymolgeschmack. Lavendel 'Dwarf Blue' hat niedriges Laub und blüht üppig. Tripmadam ist eine Polsterpflanze mit fleischigen, nadelförmigen Blättchen. Die Blätter und nichtblühende Triebspitzen schmecken leicht säuerlich und können das ganze Jahr über geerntet werden. Currykraut dufted nach Curry, besonders bei Sonnenbestrahlung werden Duftwolken freigesetzt Wildkräuter Hier wachsen Pflanzen, die an Wegesrändern oder an Waldrändern vorkommen und zum Heilen genutzt werden können oder auch unseren Speiseplan bereichern. Am Rand der Spirale finden wir den Guten Heinrich ein Gänsefußgewächs, das als Spinatpflanze gegessen werden kann. Auch Bärlauch läßt sich im Schatten der Steine ansiedeln, er liebt kalkhaltigen Boden und wächst wild in Buchenwäldern. Wir finden hier Spitzwegerich, eine Heilpflanze gegen Halsweh und Erste Hilfe Kraut bei Insektenstichen. Die jungen Blätter können auch in Frühlingssalaten gegessen werden. Im Hintergrund wächst die Angelika, die Erzengelwurz, deren Wurzeln in Bitterlikören vorkommen. Die Stengel werden kandiert gegessen. Angelika ist ein Heilmittel für den Magen. Sie wächst in Gräben am Waldesrand. Eher in sonnig gelegenen Gräben wächst der Blutweiderich und auch die Wegwarte. Die blauen Blüten leuchten sehr neben den roten des Blutweiderich. Von der Wegwarte können auch die jungen Blätter gegessen werden. Aus ihrer Wurzel wurde früher der Zicchorienkaffee gebraut. Auch den Beinwell finden wir in Gräben. Die jungen Blätter können Frühlingssalate anreichern. Bei Verstauchungen, Prellungen und Beinbrüchen wird eine Paste aus den Blättern oder Salbe aus der Wurzel genutzt. Wunden heilen schneller durch das in der Pflanze enthaltene Allantoin. Die Blüten der Stiefmütterchen ergeben einen Tee gegen Hautunreinheiten, innerlich wie äußerlich verwandt. Die Wurzel des Meerrettich ist ein gutes Mittel gegen Erkältung. Gerieben ergibt die Wurzel mit Sahne oder roter Beete verfeinert eine leckere Soße zu Fischgerichten. Waldmeister ergibt einen Tee gegen Kopfschmerzen. Das Aroma entwickelt sich mit Anwelken der Blätter. Beliebt ist die Waldmeister-Bowle im Mai. Holunder wird vielseitig in der Küche und in der Heilkunst benutzt. Aus den Blüten kann schweißtreibender Tee zubereitet werden, außerdem Holunderküchlein, sowie Sekt. Die Früchte ergeben den Holundersaft, der im Winter bei Erkältungen getrunken wird. Teekräuter. Hierzu gehören die Zitronenmelisse, die kretische Melisse mit behaarten Blättern und diverse Minzsorten, die sich in Duft und Geschmack unterscheiden. Die nach Minze duftenden enthalten Menthol und sind heilkräftig. Als tägliche Erfrischungstees eignen sich eher die fruchtig schmeckenden Sorten wie Orangen- und Zirtronenminze. Den intensivsten Zitronenduft, der auch beim Trocknen erhalten bleibt, verströmt die Zitronenverbene, ein Strauch aus Südamerika, der bei 5° C unproblematisch überwintert werden kann. Die Früchte des Gewürzfenchels ergeben einen blähungstreibenden Tee. Hopfenzapfen, die weiblichen Blüten des Hopfens, wirken im Tee beruhigend. Sie sind wegen ihres Östrogengehaltes auch ein Frauenheilkraut. Abwehrsteigernde Kräuter Die Wurzel des Sonnenhuts (Echinacea purpurea) steigert die Abwehrkräfte und wirkt den ersten Anzeichen einer Erkältung entgegen. Die Kapuzinerkresse enthält ätherische Öle mit ebenfalls abwehrsteigernder Wirkung. Ihre Blätter und Blüten schmecken in Salaten, die Knospen können wie Kapern eingelegt werden. Frauenkräuter Silberkerze blüht im September und bringt Licht in den Schatten. Aus der Wurzel werden zahlreiche Fertigarzneimittel hergestellt, die unter anderem bei Wechseljahrsbeschwerden helfen. Die Blüten und das Kraut des Frauenmantels wirken stärkend auf die Gebärmutter. Die Taubnesselblüten ohne den Kelch werden als Tee bei jungen Frauen gegen schmerzhafte Blutungen eingesetzt. Arzneimittelzubereitungen aus den Samen des Mönchspfeffers wirken ausgleichend auf den Hormonspiegel. Schafgarbenkraut und Blüten wirken krampflösend und blutstillend. Heilkräuter der Sonne Dieses Beet wird umsäumt von dem polsterbildenden Goldfingerkraut und von Thymus 'Golden Dwarf', der sehr wüchsig ist. In der Mitte erhebt sich imposant der Alant. Seine aromatische Wurzel ist heilkräftig und hilft bei Halsbeschwerden. Hildegard von Bingen bereitete aus ihr einen Gebärmutterwein. Kräuterspirale Kerbel ist eine einjährige Pflanze. Wird sie im Herbst ausgesäät, überwintert sie als Rosette und bald nach dem Frost können die ersten Blätter geernted werden. Petersilie ist ein zweijähriges Würzkraut und sollte auch in der Kräuterspirale bei jeder Neuanpflanzung einen anderen Platz bekommen. Schnittlauch ist ein mehrjähriges Zwiebelgewächs mit röhrenförmigen Blättern. Auf ausreichend Feuchtigkeit und genügend Nährstoffe ist zu achten. Schildampfer hat schildförmige Blätter, die laufend geerntet werden können und schmeckt wie Sauerampfer gut in Kräuterdips, Suppen und Salaten. Sauerampfer 'Profusion' bildet keine Blüten und hat große runde Blätter. Die buntblättrige Zitronenmelisse duftet aromatisch und ihre Blätter leuchten grün und gelb. Pimpinelle ist eine anspruchslose Staude. Die gefiederten Blätter bilden eine grundständige Rosette und können bis zur Blüte laufend geerntet werden. Kretischer Oregano ist der typisch würzig-scharfe Oregano für Pizza und Soßen. Er ist auch in unseren Breiten winterhart und hat weiße Blüten. Buschoregano wächst als Polster und riecht sehr angenehm süßlich. Sein Geschmack ist milder als der des kretischen Oreganos. Felsenysop ist ein niedrig wachsender Strauch mit leuchtend blauen Blüten. Er wird ähnlich wie Petersilie verwendet, das heißt seine Blätter werden nicht mitgekocht, sondern zum Schluß über die Speise gegeben. Auch die Blüten können gegessen werden. Bergbohnenkraut wird wegen seines pfeffrigen Geschmacks auch Pfefferkraut genannt. Es ist wintergrün und einige Stengel mit Blättern können den ganzen Winter über gepflückt werden und Eintöpfe mit dem würzig-wärmenden Geschmack ergänzen. Stengel und Blätter sind hart, deshalb ist es ratsam, die Stengel nach dem Kochen aus der Suppe zu entfernen. Der kleinwüchsige Salbei hat schmale Blätter und leuchtend blaue Blüten. Buschthymian ist ein kompakt wachsender Thymian mit typischem Thymolgeschmack. Lavendel 'Dwarf Blue' hat niedriges Laub und blüht üppig. Tripmadam ist eine Polsterpflanze mit fleischigen, nadelförmigen Blättchen. Die Blätter und nichtblühende Triebspitzen schmecken leicht säuerlich und können das ganze Jahr über geerntet werden. Currykraut dufted nach Curry, besonders bei Sonnenbestrahlung werden Duftwolken freigesetzt Wildkräuter Hier wachsen Pflanzen, die an Wegesrändern oder an Waldrändern vorkommen und zum Heilen genutzt werden können oder auch unseren Speiseplan bereichern. Am Rand der Spirale finden wir den Guten Heinrich ein Gänsefußgewächs, das als Spinatpflanze gegessen werden kann. Auch Bärlauch läßt sich im Schatten der Steine ansiedeln, er liebt kalkhaltigen Boden und wächst wild in Buchenwäldern. Wir finden hier Spitzwegerich, eine Heilpflanze gegen Halsweh und Erste Hilfe Kraut bei Insektenstichen. Die jungen Blätter können auch in Frühlingssalaten gegessen werden. Im Hintergrund wächst die Angelika, die Erzengelwurz, deren Wurzeln in Bitterlikören vorkommen. Die Stengel werden kandiert gegessen. Angelika ist ein Heilmittel für den Magen. Sie wächst in Gräben am Waldesrand. Eher in sonnig gelegenen Gräben wächst der Blutweiderich und auch die Wegwarte. Die blauen Blüten leuchten sehr neben den roten des Blutweiderich. Von der Wegwarte können auch die jungen Blätter gegessen werden. Aus ihrer Wurzel wurde früher der Zicchorienkaffee gebraut. Auch den Beinwell finden wir in Gräben. Die jungen Blätter können Frühlingssalate anreichern. Bei Verstauchungen, Prellungen und Beinbrüchen wird eine Paste aus den Blättern oder Salbe aus der Wurzel genutzt. Wunden heilen schneller durch das in der Pflanze enthaltene Allantoin. Die Blüten der Stiefmütterchen ergeben einen Tee gegen Hautunreinheiten, innerlich wie äußerlich verwandt. Die Wurzel des Meerrettich ist ein gutes Mittel gegen Erkältung. Gerieben ergibt die Wurzel mit Sahne oder roter Beete verfeinert eine leckere Soße zu Fischgerichten. Waldmeister ergibt einen Tee gegen Kopfschmerzen. Das Aroma entwickelt sich mit Anwelken der Blätter. Beliebt ist die Waldmeister-Bowle im Mai. Holunder wird vielseitig in der Küche und in der Heilkunst benutzt. Aus den Blüten kann schweißtreibender Tee zubereitet werden, außerdem Holunderküchlein, sowie Sekt. Die Früchte ergeben den Holundersaft, der im Winter bei Erkältungen getrunken wird. Teekräuter. Hierzu gehören die Zitronenmelisse, die kretische Melisse mit behaarten Blättern und diverse Minzsorten, die sich in Duft und Geschmack unterscheiden. Die nach Minze duftenden enthalten Menthol und sind heilkräftig. Als tägliche Erfrischungstees eignen sich eher die fruchtig schmeckenden Sorten wie Orangen- und Zirtronenminze. Den intensivsten Zitronenduft, der auch beim Trocknen erhalten bleibt, verströmt die Zitronenverbene, ein Strauch aus Südamerika, der bei 5° C unproblematisch überwintert werden kann. Die Früchte des Gewürzfenchels ergeben einen blähungstreibenden Tee. Hopfenzapfen, die weiblichen Blüten des Hopfens, wirken im Tee beruhigend. Sie sind wegen ihres Östrogengehaltes auch ein Frauenheilkraut. Abwehrsteigernde Kräuter Die Wurzel des Sonnenhuts (Echinacea purpurea) steigert die Abwehrkräfte und wirkt den ersten Anzeichen einer Erkältung entgegen. Die Kapuzinerkresse enthält ätherische Öle mit ebenfalls abwehrsteigernder Wirkung. Ihre Blätter und Blüten schmecken in Salaten, die Knospen können wie Kapern eingelegt werden. Frauenkräuter Silberkerze blüht im September und bringt Licht in den Schatten. Aus der Wurzel werden zahlreiche Fertigarzneimittel hergestellt, die unter anderem bei Wechseljahrsbeschwerden helfen. Die Blüten und das Kraut des Frauenmantels wirken stärkend auf die Gebärmutter. Die Taubnesselblüten ohne den Kelch werden als Tee bei jungen Frauen gegen schmerzhafte Blutungen eingesetzt. Arzneimittelzubereitungen aus den Samen des Mönchspfeffers wirken ausgleichend auf den Hormonspiegel. Schafgarbenkraut und Blüten wirken krampflösend und blutstillend. Heilkräuter der Sonne Dieses Beet wird umsäumt von dem polsterbildenden Goldfingerkraut und von Thymus 'Golden Dwarf', der sehr wüchsig ist. In der Mitte erhebt sich imposant der Alant. Seine aromatische Wurzel ist heilkräftig und hilft bei Halsbeschwerden. Hildegard von Bingen bereitete aus ihr einen Gebärmutterwein. Kräuterspirale Kerbel ist eine einjährige Pflanze. Wird sie im Herbst ausgesäät, überwintert sie als Rosette und bald nach dem Frost können die ersten Blätter geernted werden. Petersilie ist ein zweijähriges Würzkraut und sollte auch in der Kräuterspirale bei jeder Neuanpflanzung einen anderen Platz bekommen. Schnittlauch ist ein mehrjähriges Zwiebelgewächs mit röhrenförmigen Blättern. Auf ausreichend Feuchtigkeit und genügend Nährstoffe ist zu achten. Schildampfer hat schildförmige Blätter, die laufend geerntet werden können und schmeckt wie Sauerampfer gut in Kräuterdips, Suppen und Salaten. Sauerampfer 'Profusion' bildet keine Blüten und hat große runde Blätter. Die buntblättrige Zitronenmelisse duftet aromatisch und ihre Blätter leuchten grün und gelb. Pimpinelle ist eine anspruchslose Staude. Die gefiederten Blätter bilden eine grundständige Rosette und können bis zur Blüte laufend geerntet werden. Kretischer Oregano ist der typisch würzig-scharfe Oregano für Pizza und Soßen. Er ist auch in unseren Breiten winterhart und hat weiße Blüten. Buschoregano wächst als Polster und riecht sehr angenehm süßlich. Sein Geschmack ist milder als der des kretischen Oreganos. Felsenysop ist ein niedrig wachsender Strauch mit leuchtend blauen Blüten. Er wird ähnlich wie Petersilie verwendet, das heißt seine Blätter werden nicht mitgekocht, sondern zum Schluß über die Speise gegeben. Auch die Blüten können gegessen werden. Bergbohnenkraut wird wegen seines pfeffrigen Geschmacks auch Pfefferkraut genannt. Es ist wintergrün und einige Stengel mit Blättern können den ganzen Winter über gepflückt werden und Eintöpfe mit dem würzig-wärmenden Geschmack ergänzen. Stengel und Blätter sind hart, deshalb ist es ratsam, die Stengel nach dem Kochen aus der Suppe zu entfernen. Der kleinwüchsige Salbei hat schmale Blätter und leuchtend blaue Blüten. Buschthymian ist ein kompakt wachsender Thymian mit typischem Thymolgeschmack. Lavendel 'Dwarf Blue' hat niedriges Laub und blüht üppig. Tripmadam ist eine Polsterpflanze mit fleischigen, nadelförmigen Blättchen. Die Blätter und nichtblühende Triebspitzen schmecken leicht säuerlich und können das ganze Jahr über geerntet werden. Currykraut dufted nach Curry, besonders bei Sonnenbestrahlung werden Duftwolken freigesetzt Wildkräuter Hier wachsen Pflanzen, die an Wegesrändern oder an Waldrändern vorkommen und zum Heilen genutzt werden können oder auch unseren Speiseplan bereichern. Am Rand der Spirale finden wir den Guten Heinrich ein Gänsefußgewächs, das als Spinatpflanze gegessen werden kann. Auch Bärlauch läßt sich im Schatten der Steine ansiedeln, er liebt kalkhaltigen Boden und wächst wild in Buchenwäldern. Wir finden hier Spitzwegerich, eine Heilpflanze gegen Halsweh und Erste Hilfe Kraut bei Insektenstichen. Die jungen Blätter können auch in Frühlingssalaten gegessen werden. Im Hintergrund wächst die Angelika, die Erzengelwurz, deren Wurzeln in Bitterlikören vorkommen. Die Stengel werden kandiert gegessen. Angelika ist ein Heilmittel für den Magen. Sie wächst in Gräben am Waldesrand. Eher in sonnig gelegenen Gräben wächst der Blutweiderich und auch die Wegwarte. Die blauen Blüten leuchten sehr neben den roten des Blutweiderich. Von der Wegwarte können auch die jungen Blätter gegessen werden. Aus ihrer Wurzel wurde früher der Zicchorienkaffee gebraut. Auch den Beinwell finden wir in Gräben. Die jungen Blätter können Frühlingssalate anreichern. Bei Verstauchungen, Prellungen und Beinbrüchen wird eine Paste aus den Blättern oder Salbe aus der Wurzel genutzt. Wunden heilen schneller durch das in der Pflanze enthaltene Allantoin. Die Blüten der Stiefmütterchen ergeben einen Tee gegen Hautunreinheiten, innerlich wie äußerlich verwandt. Die Wurzel des Meerrettich ist ein gutes Mittel gegen Erkältung. Gerieben ergibt die Wurzel mit Sahne oder roter Beete verfeinert eine leckere Soße zu Fischgerichten. Waldmeister ergibt einen Tee gegen Kopfschmerzen. Das Aroma entwickelt sich mit Anwelken der Blätter. Beliebt ist die Waldmeister-Bowle im Mai. Holunder wird vielseitig in der Küche und in der Heilkunst benutzt. Aus den Blüten kann schweißtreibender Tee zubereitet werden, außerdem Holunderküchlein, sowie Sekt. Die Früchte ergeben den Holundersaft, der im Winter bei Erkältungen getrunken wird. Teekräuter. Hierzu gehören die Zitronenmelisse, die kretische Melisse mit behaarten Blättern und diverse Minzsorten, die sich in Duft und Geschmack unterscheiden. Die nach Minze duftenden enthalten Menthol und sind heilkräftig. Als tägliche Erfrischungstees eignen sich eher die fruchtig schmeckenden Sorten wie Orangen- und Zirtronenminze. Den intensivsten Zitronenduft, der auch beim Trocknen erhalten bleibt, verströmt die Zitronenverbene, ein Strauch aus Südamerika, der bei 5° C unproblematisch überwintert werden kann. Die Früchte des Gewürzfenchels ergeben einen blähungstreibenden Tee. Hopfenzapfen, die weiblichen Blüten des Hopfens, wirken im Tee beruhigend. Sie sind wegen ihres Östrogengehaltes auch ein Frauenheilkraut.

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